Berlin am Wasser: Klimawandel bewältigen

DIE LINKE SAGT: ABKÜHLEN STATT ÜBERHITZEN – wir wollen BERLIN COOL HALTEN!BERLIN ZUR SPREE ÖFFNEN. WIR GEHEN BADEN.

Nach der Feststellung der Klimanotlage auch durch das Abgeordnetenhaus müssen nun auch daraus resultierende Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Das kann durch Energieeinsparung und Verkehrsvermeidung, Steigerung der Energieeffizienz, Verkehrsverlagerung und die Nutzung von erneuerbaren Energien erreicht werden DIE LINKE will, dass Klimaschutz als Ziel in der Berliner Landesverfassung verankert wird.

Klimaschutz ist eine Notwendigkeit auch auf bezirklicher Ebene. Um die Auswirkungen des Klimawandels für die Bewohner*innen von Mitte einzudämmen, muss das Klimaschutzmonitoring im Bezirk intensiviert werden. Wir müssen genauer wissen, wer wie im Bezirk vom Klimawandel betroffen ist. Erst dann können konkrete Maßnahmen zur sozial gerechten Abfederung entwickelt werden. Klimaschutz soll nicht auf Kosten der Mieter:innen umgesetzt werden und darf nicht zu deren Verdrängung führen. Wichtig ist mir, dass Bürger:innen konkret an der Gestaltung von lokalen Klimaschutzmaßnahmen teilhaben können.

Öffentliche Gebäude sollen eine Vorreiterrolle bei der energetischen und ökologischen Sanierung einnehmen. Überall dort, wo es technisch möglich ist, soll eine Solarpflicht für Neubauten und für die Dachsanierung von Bestandsgebäuden durchgesetzt werden. Ich bin außerdem für eine Fassaden- und Dachbegrünung von Bestands- und Neubauten, so können wir die Luft verbessern und im Sommer zur Abkühlung beitragen. Grüne Dächer auf öffentlichen Gebäuden könnten zu öffentlich zugängliche Verweil-Orten, betrieben und gepflegt zum Beispiel von Anwohner:innen, werden.

Berlin wird im wärmer. Wir brauchen einen Wärmeatlas für Mitte. Grünflächenämter und Stadtreinigung sollten in Hitzeperioden gemeinsam für Abkühlung sorgen. In öffentlichen Räumen muss es zukünftig auch Wasserspender und Sonnensegel geben. Leitungswasser (durch Trinkspender) soll im öffentlichen Raum und in öffentlichen Gebäuden kostenlos bereitgestellt werden.

Ich unterstütze die Initiative „Flussbaden in Mitte“. Das Projekt Flussbad würde die gemeinschaftliche Nutzung von Spreekanal und Uferwegen ermöglichen. Freitreppen schaffen den Zugang zum „Wasser für Alle“ und laden zum Schwimmen ein. Der Ausbau und die Sanierung der Spree-Uferwege verbindet die Kieze und sorgt für mehr Aufenthaltsqualität am Wasser. „Schwimmen für Alle“ bedeutet für mich aber auch:

Erhalt und Ausbau der Hallen- und Freibäder in Mitte!